












Das erste Modell des Koppels der Felddienstuniform (Flächentarn) der Deutschen Grenzpolizei. Besonderes Merkmal ist das Koppelschloss, die beiden Halterungsbolzen für den Webriemen sind unbeweglich und fest vernietet. Eingeführt 1958 und hergestellt nur kurze Zeit, etwa bis 1959...
Das zweite Modell hatte ein Koppelschloss, an welchem der innere Bolzen beweglich ist, vernietet in Langlöchern. Dadurch wurde ein besseres Halten oder Klemmen des Webriemens gewährleistet.
Das dritte Modell ist baugleich mit dem zweiten Modell, mit dem Unterschied, dass der Haken am Webkoppel angenietet ist und nicht vernäht, wie bei den Vorgängermodellen.
Das vierte Modell ist das letzte Modell der Feldkoppel und wurde bis zum Ende der Grenztruppen 1990 getragen. Ausgegeben an die Truppe ab 1970 in veränderter Ausführung. Die Halterung auf der Rückseite des Koppelschlosses war ab 1970 ein flacher Metallhaken und das Gegenstück am Webriemen eine angenietete rechteckige Öse. In dieser Ausführung waren sie bis 1990 in Gebrauch.
Zu erwähnen währe noch, dass sich von 1958 - 1990 die Koppelschlösser in einigen Details verändert haben, das trifft für die steingraue Lackierung und der Gesamtprägung zu. Die Körnung, das Staatswappen und die Form variieren leicht in den Jahren. Das ist produktionsbedingt, der Hersteller blieb der Gleiche, die Präwema - Markneukirchen.
Das Felddienstkoppel oder auch Graukoppel genannt, wurde am Felddienstanzug, später auch zur Dienstuniform getragen. Ab 1965 wurde aber bei den Mannschaften und Unteroffizieren auf Zeit keine schwarzen Lederkoppel mehr an der Ausgangs-und Paradeuniform getragen. Ausgangsuniform ab 1965 ohne Koppel, Paradeuniform mit Felddienstkoppel.Das hatte zur Folge, dass größere Mengen an schwarzen Lederkoppeln in den Bekleidungskammern übrigblieben. Da man sich das nicht leisten konnte, tausende Koppel ungenutzt liegen zu lassen, wurden diese auch an den Felddienstuniformen aufgetragen, noch bis Ende der 60er Jahre. Es wurde in diesen Jahren beide Ausführungen an den Felddienstanzügen getragen, Graukoppel und Schwarzkoppel.
Sehr fachkundige Ausführung über das Thema der Felddienst-Koppelschlößer. Die Bilder unterstützen die Erklärung wunderbar und zeigen die Unterschiede.
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