





Winter 1958/59 im Grenzabschnitt Juchhöh(Vogtland). Dieser Gefreite versah seinen Dienst direkt an der Grenze zu Oberfranken (Freistaat Bayern). Er trug die ganz typische Winteruniform der Grenzer dieser Jahre. Über seiner khaki-Uniform trug er die graubraune Steppjacke, welche überwiegend bei strenger Kälte genutzt wurde.Bei mehrmaligem Waschen, verschwand schnell die ursprüngliche Farbe und das Teil wurde sehr schnell heller. Das sahen aber die meisen Grenzer nicht als Nachteil, ganz im Gegenteil, um so heller die Jacke - um so länger gedient. Ein "alter Hase" eben. Zur Ausrüstung führte er die khaki-Zeltplane mit, welche bei Bedarf übergestülpt wurde, um ihn vor Nässe zu schützen. Natürlich gehörte auch die PPsH 41 mit Ersatzmagazin und Tasche dazu. Der Gefreite trug die MPI entgegen den Dienstvorschriften mit dem Lauf nach unten. Das war eigentlich verboten, wurde aber trotzdem meistens so getragen. Ein Grund dafür dürfe wohl sein, das Eindringen von Regenwasser in den Lauf zu verhindern. Außerdem trug er das schwarze Lederkoppel mit silberfarbenem Schloß zu dieser Dienstuniform.
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