







Zwei Angehörige der Grenztruppen, Mitte bis Ende der 60er Jahre. Sie tragen den Sommer - Drillich - steingrau, deutlich zu erkennen das lederne Koppelzeug.
In den Sommermonaten konnte als Alternative zum Felddienstanzug auch der Drillich getragen werden. Dieser war sehr beliebt bei den Grenzposten im Vergleich zur Dienstuniform aus Streichgarn. Ein Vorteil war, unter Anderem, dass der Kragen offen getragen wurde. Dieser Gefreite war Postenführer. Er führte die dreiteilige Magazintasche in der Flächentarnausführung mit, welche etwa bis Mitte der 60er Jahre hergestellt wurde. Spätere Stücke waren zweiteilig. Das schwarze, lederne Koppelzeug wieder ganz typisch für Grenzer dieser Jahre. Zu dieser Uniform wurde das Käppi getragen, Schulterklappen in der frühen Ausführung der 60er Jahre.
An dieser Drillichjacke wurden Kragenspiegel getragen für Mannschaften und Unteroffiziere in der grauen Ausführung für Dienstuniformen. Nachweisbar sind aber in diesen Jahren auch silberfarbene Kragenspiegel analog der Ausgangsuniform verwendet worden, oder es wurde ganz auf Spiegel verzichtet. Unteroffiziere, welche den Drillich ebenfalls benutzen konnten, trugen meistens keine Kragenspiegel und auch keine Uffz.-Litze um den Kragen.
Gab es die Möglichkeit das ein Uffz eine Drillichjacke mit Kragenspiegel trug aber ohne Litze?
AntwortenLöschenVielen Dank für jeden Hinweis
Diese Möglichkeit gab es mit Sicherheit, obwohl diese Trageweise von den Vorschriften abweicht. Gerade bei Drillichuniformen war das sehr warscheinlich. Bedenken sollte man aber, dass, wenn eine Uniform heutzutage so dargestellt wird, es in Sammlerkreisen zu Diskussionen kommen wird. Das ist da schon vorprogrammiert. Ich persönlich gebe darauf nichts, weil ich weiss, dass gerade bei den Grenztruppen vieles unvorschriftsmäßig getragen wurde. Letztendlich ist solch eine Trageweise nicht verkehrt, aber auch nicht der Regelfall. Das sollte dann jeder Sammler für sich selbst entscheiden, ob er ein 100% tiger Vorschriftensammler sein möchte, oder mehr in die authentischen Details geht. Ich persönlich stelle die Uniformen gern authentisch dar.
AntwortenLöschenViele Grüße