Auf den folgenden Seiten könnt Ihr Euch Rekonstruktionen von Uniformen-Tragevarianten ansehen, welche so in den Jahren zwischen 1949 und 1990 von den Grenzern getragen wurden. Meine Arbeit stützt sich überwiegend auf zeitgenössische Fotos dieser Jahre, welche die tatsächliche Trageweise belegen. Die Dienst-bzw. Bekleidungsvorschriften dieser Jahre, sind nicht immer identisch mit der tatsächlichen Trageweise der Uniformen. Dazu kommen die Übergangszeiten, z.B. bei Einführung neuer Uniformen und Effekten und auch die abweichende Trageweise in den einzelnen Grenzbrigaden bzw. Grenzkompanien. Die Darstellungen der Uniformierung in einigen Museen, sind meist nicht korrekt oder bestehen aus Reproduktionen. Vielleicht ist dem einen oder anderen ernsthaften Uniformsammler diese Seite eine Hilfe. Die gegenwärtige Literatur zu diesem Thema hält sich leider in Grenzen. Das Interesse ist aber in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Das Gebiet Uniformen-Grenzpolizei/Grenztruppen steht in keinster Weise anderen Sammelgebieten der Militaria nach. Von der Uniformentwicklung her sehr interessant, viele Seltenheiten und Raritäten machen das Gebiet zusätzlich für Sammler in Zukunft auch interessant und attraktiv.

Donnerstag, 2. September 2010

Gefreiter der Deutschen Grenzpolizei - 1953






Das zeitgenössische Foto eines Angehörigen der Deutschen Grenzpolizei ist mit Februar 1953 datiert. Interessanterweise trägt der Soldat ein Koppel mit Schloss welches den Polizeistern mit Schildwappen aufweist. Koppelschlösser dieser Art, manchmal auch als "Russenplatte" bezeichnet, wurden in den unmittelbaren Anfangsjahren der DDR von der Hauptverwaltung Grenzpolizei zur blauen Uniform verwendet. Zu der ab 1952 eingeführten Khaki-Uniform gehört normalerweise ein goldfarbenes Schloss ohne Symbol.

Das Foto ist ein schöner Beleg dafür, dass alte Uniformteile noch längere Zeit weiterverwendet wurden.

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