Auf den folgenden Seiten könnt Ihr Euch Rekonstruktionen von Uniformen-Tragevarianten ansehen, welche so in den Jahren zwischen 1949 und 1990 von den Grenzern getragen wurden. Meine Arbeit stützt sich überwiegend auf zeitgenössische Fotos dieser Jahre, welche die tatsächliche Trageweise belegen. Die Dienst-bzw. Bekleidungsvorschriften dieser Jahre, sind nicht immer identisch mit der tatsächlichen Trageweise der Uniformen. Dazu kommen die Übergangszeiten, z.B. bei Einführung neuer Uniformen und Effekten und auch die abweichende Trageweise in den einzelnen Grenzbrigaden bzw. Grenzkompanien. Die Darstellungen der Uniformierung in einigen Museen, sind meist nicht korrekt oder bestehen aus Reproduktionen. Vielleicht ist dem einen oder anderen ernsthaften Uniformsammler diese Seite eine Hilfe. Die gegenwärtige Literatur zu diesem Thema hält sich leider in Grenzen. Das Interesse ist aber in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Das Gebiet Uniformen-Grenzpolizei/Grenztruppen steht in keinster Weise anderen Sammelgebieten der Militaria nach. Von der Uniformentwicklung her sehr interessant, viele Seltenheiten und Raritäten machen das Gebiet zusätzlich für Sammler in Zukunft auch interessant und attraktiv.

Freitag, 3. September 2010

Volkspolizist im August 1961 an der Sektorengrenze in Berlin






Dieser junge Angehörige der Volkspolizei trägt, entgegen den Dienstvorschriften dieser Jahre, den Kragen seiner Jacke offen. Die Toleranz der Vorgesetzten ist da offensichtlich, da man das oft auf zeitgenössischen Fotos dieser Tage sehen kann. Warscheinlich hat man, auch bedingt durch die außergewöhnliche Situation aller Mannschaftsdienstgrade, beide Augen zugedrückt. Die physische und auch psychische Anspannung in diesen Tagen nach dem 13. August in Berlin, für alle Angehörigen, muss enorm gewesen sein.

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