Auf den folgenden Seiten könnt Ihr Euch Rekonstruktionen von Uniformen-Tragevarianten ansehen, welche so in den Jahren zwischen 1949 und 1990 von den Grenzern getragen wurden. Meine Arbeit stützt sich überwiegend auf zeitgenössische Fotos dieser Jahre, welche die tatsächliche Trageweise belegen. Die Dienst-bzw. Bekleidungsvorschriften dieser Jahre, sind nicht immer identisch mit der tatsächlichen Trageweise der Uniformen. Dazu kommen die Übergangszeiten, z.B. bei Einführung neuer Uniformen und Effekten und auch die abweichende Trageweise in den einzelnen Grenzbrigaden bzw. Grenzkompanien. Die Darstellungen der Uniformierung in einigen Museen, sind meist nicht korrekt oder bestehen aus Reproduktionen. Vielleicht ist dem einen oder anderen ernsthaften Uniformsammler diese Seite eine Hilfe. Die gegenwärtige Literatur zu diesem Thema hält sich leider in Grenzen. Das Interesse ist aber in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Das Gebiet Uniformen-Grenzpolizei/Grenztruppen steht in keinster Weise anderen Sammelgebieten der Militaria nach. Von der Uniformentwicklung her sehr interessant, viele Seltenheiten und Raritäten machen das Gebiet zusätzlich für Sammler in Zukunft auch interessant und attraktiv.

Sonntag, 28. November 2010

Generalmajor der Deutschen Grenzpolizei, 1960






Auf dem linken Bild ist Generalmajor Hermann Gartmann zu sehen, als Chef der Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei. Er tägt die zweireihige Uniformjacke. Rechts sein Nachfolger Generalmajor Paul Ludwig, er trägt einen Viertaschenrock.

Auf der zweireihigen Ausgangsuniform deutlich zu erkennen die Kragenspiegel in goldfarbener Handstickerei, das Mützeneichenlaub aus goldfarben eloxiertem Aluminium. Als Auszeichnung trägt dieser Generalmajor das Ehrenzeichen der VP, Treue Dienste - MdI, 5 und 10 Jahre und Kämpfer gegen den Faschismus als Interimspange.

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