












Ab 1952 gab es die ersten gravierenden Veränderungen der Grenzer an ihren Uniformen, Effekten und Ausrüstungsgegenständen. Sie gehörten jetzt als Deutsche Grenzpolizei dem Ministerium für Staatssicherheit an. Am markantesten ist wohl die neue Uniform in Farbe Khaki, schnittgleich mit denen der Kasernierten Volkspolizei.
Die hier gezeigten Beispiele von Winteruniformen, sind das typische Erscheinungsbild der Grenzer von 1952 bis 1961. An eine Einheitlichkeit der Effekten und Ausrüstungsgegenstände ist in diesen Jahren nicht zu denken. Ein Grund dafür ist der mehrmalige Wechsel zu verschiedenen Ministerien, ein zweiter, die neue Einführung von Effekten in veränderter Ausführung. An diesem gezeigten Uniformbeispiel wird deutlich, wie sich doch die Grenzer dieser Jahre unterschieden. Diese Übergangszeiten begleitete die Deutsche Grenzpolizei in den ganzen Jahren ihres Bestehens. Anfang der 50er Jahre waren unter Anderem auch noch Beutewaffen der Roten Armee wie der Karabiner 98K aus Wehrmachtsbeständen im Gebrauch.
Eine Neuerung war auch die neu eingeführte Skimütze mit herunterklappbaren Ohrenteilen. Sie war der 1943 bei der Deutschen Wehrmacht eingeführten Feldmütze M43 nachempfunden. Khakifarbene Skimützen und gerade auch die Wintermäntel sind heute so gut wie nicht mehr zu finden. Diese Stücke wurden auch noch einige Zeit nach der Auflösung der Deutschen Grenzpolizei zum Dienst aufgetragen. Abgetrage und verschlissene Stücke wurden vernichtet oder fielen den Papierfabriken als Rohstoff zum Opfer. Meiner Meinung nach sind das mit eine der seltensten Uniformteile der frühen DDR und erzielen auf dem sich schnell entwickelnden Sammlermarkt teilweise sehr hohe Summen.
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